EKD-Newsletter Nr. 106, 17. November 2003 (Ausgabe Internet)

1. Buss- und Bettag 2003
Selbst Vertrauen. Den naechsten Schritt wagen

2. Advent ist im Dezember
Kirchen gegen verfruehte Adventsstimmung

3. Das Medienunternehmen der EKD
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik praesentiert sich neu

4. Kirche und gesellschaftliche Verantwortung
Sozialstaat am Ende?

5. Die Christoffel-Blindenmission rettet Augenlicht
Spenden im Internet leicht gemacht

6. Noch bleibt das Aquarium geoeffnet
WebFish-Anmeldungen bis Jahresende moeglich

7. Gedanken zum Tag


1. Buss- und Bettag 2003
Selbst Vertrauen. Den naechsten Schritt wagen

Angesichts der Verunsicherung durch den Umbau der Sozialsysteme, angesichts immer neuer Reformvorschlaege und hoher Arbeitslosigkeit fragen sich viele Menschen, worauf man ueberhaupt noch vertrauen kann. Auf die Politik? Auf Gott? Auf die eigenen Faehigkeiten? Dabei waere Vertrauen so wichtig, um die unsichere Zukunft gestalten zu koennen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat ihre diesjaehrige Aktion zum Busstag daher unter die Ueberschrift "Selbst Vertrauen. Den naechsten Schritt wagen" gestellt. Das ergaenzende Internetangebot unter www.busstag.de will anregen, diese Frage zu diskutieren. Hilfen zum Gebet oder zum Gottesdienst sind zusaetzlich in einer Materialsammlung zu finden. Durch das Versenden von elektronischen Postkarten koennen sich Nutzer und Nutzerinnen bei anderen Menschen fuer Vertrauen bedanken oder Ihnen das Angebot machen, Ihnen zu vertrauen. Wer am kommenden Mittwoch arbeiten muss, findet vielleicht ein wenig Zeit im Internet nachzusehen und einigen Gedanken zum Busstag nachzusinnen:

http://www.busstag.de/

 

2. Advent ist im Dezember
Kirchen gegen verfruehte Adventsstimmung

In vielen Staedten sind aus den vier Wochen der Adventszeit mittlerweile fuenf, sechs oder mehr geworden. An manchen Orten sind bereits Mitte November Strassen und Geschaefte weihnachtlich geschmueckt. Die Adventszeit mit ihren wunderbaren Farben und Dueften, mit Lichtern und Plaetzchen verliert an Bedeutung und Sinn, wenn wir ihr keinen festen Rahmen mehr geben. Worauf sollen wir uns eigentlich noch freuen, wenn der Spekulatius schon seit Wochen auf dem Tisch steht, alles immer gleich verfuegbar und damit beliebig ist? Alles hat seine Zeit, gerade auch der Advent. Im Internet informieren die beteiligten Kirchen nicht nur ueber die Aktion. Adventsbraeuche werden erklaert. Ein Diskussionsforum steht bereit, die eigenen Gedanken zum Advent aufzunehmen. Ab Dezember ist jeden Tag dem Tuerchen des Adventskalenders eine Ueberraschung zu entlocken. Wem ein erklaerendes Stichwort zum Advent fehlt, kann seinen eigenen Beitrag an die Redaktion schicken und so selbst an dem weiteren Ausbau interaktiv mitgestalten.

http://www.adventistimdezember.de/

 

3. Das Medienunternehmen der EKD
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik praesentiert sich neu

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP) praesentiert seinen Internetauftritt neu. Schon auf der Startseite werden die Besucherinnen und Besucher ohne jeglichen Schnoerkel ueber das Unternehmen und die wichtigsten Arbeitsbereiche in kurzen Texten informiert. Man hat die Aufgaben sofort vor Augen und kann so eintauchen in die detailliertere Aufgabendarstellung. Evangelischer Pressedienst (epd), Evangelische Medienakademie, Agentur i-public sowie der Bereich Medien und Kultur bieten auf den Unterseiten wertvolle Informationen, die mit einer wirkungsvollen, knappen Navigation zielsicher angesteuert werden koennen. So findet man sich schnell durch die Aktivitaeten des zentralen Mediendienstleisters der EKD. Vielleicht haetten den Seiten noch ein paar mehr Fotos gut getan, doch so hat man sich auf die wesentlichen Kernaussagen konzentriert. Leider fehlt ein "Wegweiser" (Sitemap). Und ein Gaestebuch, in das sicher viel Positives eingetragen werden koennte, wuerde den gelungenen Gesamteindruck abrunden.
Wer Informationen, Anregungen und Direktkontakte im Bereich der Publizistik sucht, ist hier gut aufgehoben und wird die Seite ins Verzeichnis der Lesezeichen mit aufnehmen.

http://www.gep.de/

 

4. Kirche und gesellschaftliche Verantwortung
Sozialstaat am Ende?

Eine Frage die provoziert. Auf der am 15. September gestarteten Website des Zentrums Gesellschaftlicher Verantwortung, ZGV (Mainz), betitelt sie eine ganze Hauptrubrik. Auch weitere Rubriken wie "Lebensraum Land", "Familie in der Gesellschaft", "Arbeit fuer alle", "Zukunft Jugend", "Reichtum - Armut" zeigen - wenn man die Barriere ihrer schlechten Lesbarkeit ueberwindet - Eines: Die Website des von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau getragenen ZGV stellt sich den gesellschaftlichen Diskursen um sozialpolitische Reformen thematisch. Sie traegt dazu bei, die Hintergruende der entstandenen gesellschaftlichen Defizite kritisch zu beleuchten und ihre Folgen aufmerksam zu beobachten. Im kommenden Jahr gilt das besonders fuer das Thema Armut und Reichtum. Schon fuer den 19. Januar 2004 ist in Frankfurt ein Workshop zur Frage "Brauchen wir einen kirchlichen Reichtumsbericht?" geplant.

http://www.zgv.info/

 

5. Die Christoffel-Blindenmission rettet Augenlicht
Spenden im Internet leicht gemacht

In mehr als 100 Laendern rund um den Globus heilt und verhuetet die Christoffel-Blindenmission (CBM) Blindheit und rehabilitiert unheilbar Blinde, Gehoerlose, Koerperbehinderte und geistig Behinderte. Sie foerdert mehr als 1000 Entwicklungsprojekte. Im vergangenen Jahr half sie rund 10 Millionen Augenkranken, Blinden und anders Behinderten. Mit zahlreichen Informationen war die CBM bereits im Internet vertreten, hat jetzt aber eine neue Spendenkampagne praesentiert. Unter dem Titel "Spenden Sie Augenlicht" werden sehr nachdruecklich Spendenprojekte vorgestellt. Dies beginnt mit dem aufruettelnden Bild auf der Startseite: Ein afrikanischer Mann, bei dem sich an Stelle der Augen Geldschlitze befinden. Hier wird dem Spendenaufruf ein "Gesicht" verliehen, das den Slogan aufnimmt. Hinzu kommen kurze, praezise Informationen zu Augenkrankheiten, zu Hilfsmitteln fuer die Helfer und zu Ausbildungsstipendien fuer Augenaerzte. Leicht kann fuer diese Aufgaben gespendet werden. Die Seite ist nicht nur gut gemacht, sondern fuehrt eindringlich vor Augen, wie wichtig die Arbeit der CBM ist, die unterstuetzt werden sollte.

http://www.christoffel-blindenmission.de/
http://www.spenden-sie-augenlicht.de/

 

6. Noch bleibt das Aquarium geoeffnet
WebFish-Anmeldungen bis Jahresende moeglich

So langsam geht der WebFish-Wettbewerb 2004 in die letzte Phase, zumindest was die Anmeldung von christlichen Internetangeboten zur Teilnahme angeht. Bis zum 31. Dezember 2003 sind Bewerbungen noch moeglich. Wer sich mit den bereits vorliegenden zahlreichen Einreichungen messen lassen moechte, sollte
den Termin dick in den Terminkalender eintragen.

http://www.webfish.de/

 

7. Gedanken zum Tag

Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "Tut Busse" usw. (Matth.
4,17), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Glaeubigen Busse sein soll.

(1. der 95 Thesen Martin Luthers)
Alle Thesen unter: http://www.ekd.de/bekenntnisse/149.html

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