Strukturreform der EKD

Worte anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen EKD und UEK bzw. VELKD am 31. August 2005, dem 60. Jahrestag der Gründung der EKD

Bischof Dr. Huber, Vorsitzender des Rates der EKD:
"Heute sind wir davon überzeugt, dass wir eine Gemeinschaft von Kirchen bilden, die im gemeinsamen Zeugnis und im gemeinsamen Dienst miteinander verbunden sind. Wir wollen, dass das Evangelium näher zu den Menschen kommt und sie erreicht. Wir halten es für nötig, dass die Stimme der evangelischen Kirche im ökumenischen Miteinander der Kirchen wie in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit deutlich und klar zu vernehmen ist. Dafür stehen wir gemeinsam ein."

Leitender Bischof der VELKD, Bischof Knuth:
"Die Verbindung soll dazu führen, dass wir das lutherische Bekenntnis in den Entscheidungsprozessen der EKD zur Geltung bringen und in Freiheit das eigene Profil der VELKD weiterentwickeln können. Wir gehen mit dem Willen - und der Erwartung! - in die neu strukturierte Gemeinschaft, dass beide die Rechte und Aufgaben der jeweils anderen gegenseitig achten und annehmen."

Vorsitzender der Vollkonferenz der UEK, Landesbischof Dr. Fischer:
"Strukturen haben eine dienende Funktion. Im Fall der Kirche sollen sie helfen, den Auftrag der Kirche, das Evangelium von Jesus Christus vor aller Welt in Wort und Tat zu bezeugen, möglichst wirkungsvoll wahrnehmen zu können. ... Mit der Vertragsunterzeichnung, deren Ziel die Integration das VELKD-Kirchenamtes und der UEK-Kanzlei in das Kirchenamt der EKD ist, wollen wir eine Struktur schaffen, die es der EKD und ihren Gliedkirchen besser ermöglicht, ihren Auftrag im 21. Jahrhundert wahrzunehmen."




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